
Basale Stimulation® in der
Pflege
Basale Stimulation ist ein Konzept,
das primär für die Früh- und Wahrnehmungsförderung bei geistig und körperlich
behinderten Menschen von Prof. Andreas Fröhlich entwickelt worden ist.
Aufgrund der guten Erfolge begann Ende der 80er-Jahre die Krankenschwester
und Pädagogin Christel Bienstein in Zusammenarbeit mit Prof. Fröhlich
das Konzept in die Pflege zu übertragen.
Im Laufe der Jahre haben sich nun
sehr viele verschiedene pflegerisch / therapeutische Möglichkeiten entwickelt,
die sich schon in vielen stationären Einrichtungen und in der Häuslichen
Pflege sehr gut bewährt haben. Nicht zuletzt deshalb gewinnt die Basale
Stimulation® in der Pflege zunehmend an Interesse und Bedeutung .
Bevorzugte Zielgruppe der Basalen
Stimulation® in der Pflege sind Menschen mit Aktivitäts- oder Wahrnehmungsstörungen.
Ihnen wird ein Angebot für ihre persönliche Wahrnehmungs- und Entwicklungsfähigkeit
gemacht.
Diese Personen können sein:
- Schwerkranke und immobile Menschen
- Somnolente, desorientierte und
demente Menschen
- Bewußtlose, sedierte und beatmete
Menschen
- Stark in ihrer Beweglichkeit
eingeschränkte Menschen
- Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma,
Morbus Alzheimer, Apallisches Syndrom
- Behinderte Menschen
- Frühgeborene und kranke Kinder
(sofern sie in ihrer Fähigkeit zur Wahrnehmung und Kommunikation eingeschränkt
sind)
- Hemiplegiepatienten
Ein besonderer Schwerpunkt sind
dabei Angebote zur Erhaltung oder Förderung der Wahrnehmung,der Bewegung
und der Kommunikation.
Viele dieser Angebote können dabei
in Alltagstätigkeiten wie Waschen, Essen, Mobilisation und (Fort)bewegung
integriert werden
Die Pflege wird durch die Basale
Stimulation® professioneller, hat mehr Erfolgserlebnisse aufzuweisen und
erfährt sehr viel Wertschätzung, außerdem nimmt die Motivation und die
Zufriedenheit des Pflegepersonals zu. Auch pflegende Angehörige können
in das Konzept eingewiesen werden.
Basale Stimulation® in der Pflege
wird von Personen angeboten, die eine Weiterbildung in Basaler Stimulation®
erfolgreich absolviert haben.
Damit ein möglichst effektiver
Praxistransfer möglich wird, steht eine breite Palette an Schulungsmöglichkeiten
für Sie bereit:
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